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06. April 2020

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  • Getreidefreies Futter

    Getreidefrei zu füttern wird heutzutage besonders bei Hunden immer mehr zu einem Trend. Doch was verbirgt sich hinter der getreidefreien Ernährung von Hunden und Katzen? Getreide sowie getreidefreie Vertreter dienen vorrangig als Energie- und Kohlenhydratquelle.

     

    Hunde

    Doch wie steht es um die Verdauungsphysiologie unserer Vierbeiner? Der Hund stammt zwar vom Wolf ab, aber die Verdauung des Hundes hat heutzutage nicht mehr viel mit der eines Wolfes gemeinsam. Der Hund ist kein strikter Fleischfresser, sondern gilt als Allesfresser und ist in der Lage Stärke aufzuschließen und zu verdauen. Aus welchen Gründen sollte man auf getreidefreies Futter zurückgreifen?

    Oft wird auf Getreide verzichtet, weil von einer Unverträglichkeit ausgegangen wird. Dabei sollte sichergestellt sein, dass es sich um eine Unverträglichkeit gegen Getreide und nicht gegen eine im Futter enthaltene Proteinquelle handelt. Generell ist gegen eine getreidefreie Ernährung von Hunden jedoch nichts einzuwenden, da die meisten getreidefreien Futtermittel leicht verdaulich sind und dem Hund nicht schaden.

     

    Katzen

    Bei Katzen sieht dies ein wenig anders aus. Katzen sind physiologisch reine Fleischfresser und können die Stärke im Getreide nur schwer verdauen. Eine gesunde Katzenernährung besteht zu zwei Drittel aus Fleisch und zu einem Drittel aus Obst und Gemüse, welches die nötigen Vitamine, Ballaststoffe und Kohlenhydrate liefert. Getreide kann zu einem hohen Anteil den Organismus der Katze belasten und zu schweren Erkrankungen und Übergewicht führen.

     

    Sie sollten darauf achten, dass Sie zum Wohle Ihrer Tiere an deren Physiologie angepasst füttern.

  • Was Sie bei der Augen- und Ohrenpflege beachten sollten

    Augen und Ohren sind wichtige Sinnesorgane Ihres tierischen Begleiters. Deswegen ist es wichtig, dass Sie diese immer gut kontrollieren und pflegen. Um Berührungen und Pflegemaßnahmen so stressfrei wie möglich für Ihr Haustier zu gestalten, ist es sinnvoll diese vom Welpen- und Kittenalter an daran zu gewöhnen. Lassen Sie es zu einer täglichen Routine werden wie das tägliche Füttern und spazieren gehen.

    Wenn Sie die regelmäßige Kontrolle der Ohren durchführen, sollten Sie auf folgendes achten:

    • die Farbe der Haut im Ohr

    • Verunreinigungen

    • Feuchtigkeit

    • Geruch 

    • Fremdkörper (z.B. Grannen, Grashalme, Zecken, Milben)

     

    Bei Hunden mit Knick- und Schlappohren ist die Durchlüftung des Ohres schlechter. Bakterien und Pilze haben durch das dadurch entstehende feuchte und warme Klima einen guten Nährboden für ihr Wachstum. Dies kann vermehrt zu einem Problem werden, wenn Ihr Hund gerne schwimmt und dabei Wasser ins Ohr bekommt. Auch Hunde mit einer starken Behaarung im Außenohr und Hunde, die unter Allergien leiden, sind häufiger von Problemen mit den Ohren betroffen. 

     

    Hinweise auf Erkrankungen des Ohres oder Fremdkörper im Ohr sind: 

    • häufiges Schütteln oder Schiefhalten des Kopfes

    • vermehrtes Kratzen der Ohren 

    • Reiben der Ohren am Boden oder an Gegenständen 

    • Berührungsempfindlichkeit am Ohr 

    • unangenehmer Geruch 

     

    Klare Augen sind ein gutes Zeichen

    Im Normalfall sind am gesunden Auge Ihres vierbeinigen Freundes keine aufwendigen Pflegemaßnahmen nötig. Die Augen sollten klar-glänzend und die Umgebung des Auges sollte sauber sein. Weder ein farblich veränderter Ausfluss noch ein übermäßiger Tränenfluss sollte vorhanden sein.
    Insbesondere bei brachyzephalen Hunderassen kann es aufgrund ihrer Anatomie zu Tränenspuren kommen. Diese Spuren und eventuell entstandene Verfärbungen können mit speziell dafür entwickelten milden Pflegemitteln entfernt werden. Auf keinen Fall sollten für die Entfernung der Verfärbungen Wasserstoffperoxid, Bleichmittel oder ähnliches verwendet werden. 

    Die Hornhaut des Auges ist sehr empfindlich. Deshalb ist ein kompletter Lidschluss, der die Hornhaut und somit das Auge vor äußeren Einflüssen schützt und die Tränenflüssigkeit gleichmäßig verteilt, wichtig. Auch sollte die Hornhaut nicht durch Haare, Wimpern, Zubildungen wie Warzen, Fremdkörper o.ä. gereizt werden. 

     

    Typische Symptome für Erkrankungen an den Augen sind z.B. 

    • trockene Augen 

    • gelblich eitriger oder grüner Ausfluss

    • gerötete Augen bzw. Konjunktiven

    • Zusammenkneifen der Augen

    • Reiben der Augen mit den Pfoten oder an Gegenständen

    • verstärktes Blinzeln 

    • trübe Augenoberfläche 

    Je nach Symptom und / oder Befinden Ihres vierbeinigen Freundes ist es sinnvoll direkt zum Tierarzt zu gehen und die auftretenden Probleme abzuklären.

     

     

     

  • Zum Fressen gern – Wenn Futtermittelallergiker an Gelenkbeschwerden leiden

    Ernährung und Bewegung sind nicht nur beim Mensch zentrale Themen, sondern auch beim Hund. Futtermittelallergien erschweren die Ernährung, insbesondere wenn der Hund weitere Beschwerden wie beispielsweise Gelenkerkrankungen zeigt. Gut, dass es speziell für Futtermittelallergiker die Canosan Kautabletten für Hunde gibt.

    Unter einer Futtermittelallergie zu leiden ist mit einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität des Hundes verbunden - jede Kleinigkeit, die der Hund fressen möchte, muss vom Tierhalter gut überlegt werden. Bereits eine winzige Menge des allergieauslösenden Nahrungsbestandteils hat gravierende Folgen.

    Eine Futtermittelallergie ist eine überschießende Reaktion des Immunsystems auf bestimmte Futterinhaltsstoffe. Aufmerksame Hundehalter erkennen das Hauptsymptom dieser Allergie anhand des Juckreizes bzw. dem unaufhörlichen Kratzen ohne jahreszeitliche Schwankungen. Wird hier nicht eingegriffen, kann es zu massiven Kratzspuren mit Krustenbildung und Haarausfall kommen. Als Folge dieser Hautverletzungen treten dann sekundär bakterielle Hautentzündungen auf. Neben den Auswirkungen auf die Haut, kommt es zudem bei 15% der betroffenen Tiere auch zu Reaktionen an den Darmschleimhäuten, die sich besonders in Durchfall oder zumindest in erhöhtem Kotabsatz (mehr als 3-4mal pro Tag) äußern. Häufig enthält der Kot Schleimbeimengungen.

    Die meisten Futtermittelallergiker reagieren glücklicherweise nur auf einen bestimmten Futterbestandteil. Allergieauslösende Bestandteile im Hundefutter sind vor allem tierische und pflanzliche Proteine (Eiweiße) und Kohlenhydrate. Mit großem Abstand führend sind hierbei Rindfleisch und Milchprodukte. Aber auch andere Nahrungsbestandteile wie z.B. Fisch, Schweine-, Geflügel- oder Lammfleisch, Eier, Getreide- oder Sojaprodukte können Allergieauslöser sein.
    Substanzen wie Farb-, Geschmacks- und Konservierungsstoffe spielen entgegen der weitverbreiteten Meinung als Auslöser von Futtermittelallergien nur eine geringe Rolle.

    Für Futtermittelallergiker mit Gelenkproblemen stehen bereits seit über 10 Jahren die Canosan Kautabletten zur Verfügung. Sie enthalten lediglich inaktivierte Hefe, Gonex® (Extrakt aus der Grünlippmuschel) und hydrolisiertes Pflanzenprotein (Lupinenproteinmehl). Sie sind frei von bekannten Allergenen, wie Weizen, Soja, Gluten und Milchprodukten - und somit hypoallergen.
    Die in der Kautablette enthaltene durch Hitze inaktivierte Hefe zeichnet sich zum einen durch einen hohen Gehalt an Vitamin B aus, zum andern verleiht sie der Kautablette eine für den Hund schmackhafte Note.

    Der wertvolle Bestandteil Gonex® enthält aktives Grünlippmuschel-Extrakt und ist reich an verschiedenen Glykosaminoglykanen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren und besonderen Glykogenkomplexen. Diese fördern den Gelenkstoffwechsel und kommen Knorpel, Sehnen, Bändern und Gelenkkapsel zu Gute.

  • Spielerisch gesund – Vom Spaß und Nutzen des Spiels mit Hunden

    Mit dem Hund ausgelassen zu spielen macht ganz einfach Spaß! Aber nicht nur das - das Spielen besitzt auch einen tieferen Sinn: Es fördert die Beziehung zwischen Hund und Mensch und lastet das Tier körperlich und geistig aus. Daher empfehlen Tierärzte die gezielte Beschäftigung mit dem Hund auch zu therapeutischen Zwecken.

    Spielen kann jeder Hund vom Welpen bis zum Hunde-Senior, vom Dackel bis zur Dogge. Aber jeder Hund ist anders. Mit etwas Geduld finden sich gemeinsame Lieblingsspiele. Die Varianten sind zahlreich: Bewegungsintensive Spiele haben besonders positive Effekte auf den Hundekörper bspw. das Herz-Kreislauf-System und den Bewegungsapparat. Neue Tricks und Denkspiele fordern den Hund  dagegen mental. Und schließlich nehmen alle Spiele Einfluss auf das Verhalten des Hundes und die Beziehung zum Menschen.

    Spielideen

    Spiele für Hund und Mensch:
    Kostenlose Spielideen finden Sie auf www.canosan.de in der "Spieleecke" des Canosan® Tierratgebers.
    Wichtig ist, dass Mensch und Hund dabei Spaß empfinden und das Gefühl von Zufriedenheit und Ausgeglichenheit erleben. Manche Spiele liegen Hunden besonders. Insbesondere Schnüffelspiele sind eine artgerechte Beschäftigung und es macht „hundemüde“: Beim Schnüffeln wird bis zu 300 mal pro Minute geatmet, um Gerüche aufzunehmen – all diese Sinneseindrücke müssen im Gehirn auch verarbeitet werden, was eine anstrengende Kopfarbeit ist. Solche Spiele eigenen sich besonders für körperlich beeinträchtigte Hunde, beispielsweise zur bewegungsärmeren Beschäftigung nach einer Operation. Schnüffelspiele lassen sich übrigens geschickt mit der Futteraufnahme verbinden, indem es beispielsweise in kleinen Portionen versteckt wird.

    Canosan® fördert das Spielverhalten

    Grundlegend für ein unbeschwertes Spiel ist, dass Hund und Mensch einander vertrauen, miteinander kommunizieren und sich als Spielpartner respektieren. Eine weitere wesentliche Voraussetzung ist die Gelenkgesundheit des Hundes. Denn nur, wer sich gut bewegen kann, hat auch Lust, ausgelassen zu spielen. Oder anders: Wenn ein Hund nicht spielen möchte, kann dies an Gelenkbeschwerden liegen. Eine aktuelle Feldstudie1 belegt, dass das Ergänzungsfuttermittel Canosan®hier einen aktiven Beitrag leisten kann. Untersucht wurden 38 Hunde mit einer chronischen Bewegungseinschränkung bzw. Gangbildveränderung durch chronisch-degenerative Gelenkprobleme. Bereits nach vier Wochen sank der Anteil der Hunde, die widerwillig oder überhaupt nicht spielten deutlich. Nach 8-wöchiger Canosan®-Gabe2 erhöhte sich die Anzahl der Hunde mit aktivem Spielverhalten von 37,1 % auf 62,5%.

    Darüber hinaus zeigten die Ergebnisse der Feldstudie eine signifikante Verbesserung im gesamten Bewegungsablauf der Hunde – vom Aufstehen, über Schritt, Trab und Galopp bis zum Hinlegen nach 8 Wochen. Dies überzeugte auch die Tierhalter, von denen 97% bereit waren, die Gabe fortzusetzen.

    Canosan® ist ein Ergänzungsfuttermittel, das speziell für die Förderung der Gelenkgesundheit entwickelt wurde. Sein wertvoller Bestandteil Gonex® enthält aktives Grünlippmuschel-Extrakt aus. Es ist eine einzigartige und umfassende Komposition verschiedener Inhaltsstoffe aus dem Meer: Gonex® ist reich an verschiedenen Glukosaminoglykanen (GAG), besonderen Glykogenkomplexen, mehrfach ungesättigten, Vitaminen und Spurenelementen. Daher stärkt Canosan® die Gelenkstrukturen, fördert die Mikrozirkulation im Gelenk und unterstützt entzündungshemmende Effekte.

    1 VeterinärSPIEGEL 2017, 2: 65-68 Liesner J.
    2 Canosan Pellets 1.300 g

  • Warum frisst Ihr Hund Kot?

    Das Kotfressen bei Hunden, auch Koprophagie genannt, ruft bei uns Menschen einen Anflug von Ekel hervor. Für den Hund hingegen ist Kot, unabhängig davon ob der eigene, der anderer Tiere oder sogar vom Menschen, in keinem Maße eklig. Ganz im Gegenteil, durch die flüchtigen Fettsäuren im Kot, riecht dieser für Hunde sehr attraktiv. Das gelegentliche Kotfressen ist evolutionsbedingt normal und kein Grund zur Sorge.

    Bei Hündinnen, die gerade erst geworfen haben, ist das Fressen des Kotes ihrer Welpen ein ganz normales Verhalten, um das Wurflager sauber zu halten. Auch bei Welpen ist dieses Verhalten nicht besorgniserregend, da diese den Kot zum Aufbau ihrer Darmflora nutzen. 

     

    Doch warum frisst Ihr Hund denn nun den Kot und was kann man dagegen tun?

    Die Ursachen für das Kotfressen können vielfältig sein. Man sollte sich also eingehend darüber Gedanken machen, was die Ursache für das Kotfressen sein könnte. Hat man die Ursache herausgefunden, kann man diese konsequent beseitigen.
    Dabei ist es von Vorteil, wenn der Hund das Kommando „Aus“ beherrscht und sofort Nahrung und Spielzeug freigibt. Dies hilft nicht nur dabei zu verhindern, dass der Hund Kot frisst, sondern ist auch in vielen anderen Situationen hilfreich. Dieses Kommando geht Hand in Hand mit der Klärung, wer in der Beziehung das Alphatier darstellt. Der Hund sollte klar wissen, dass er ohne Erlaubnis kein Kot oder andere Nahrungsmittel anrührt.

    Um Ihrem Hund das Kotfressen abzugewöhnen, können Sie den Kot auch mit scharfen Gewürzen, wie zum Beispiel Cayennepfeffer, bestreuen. Nach einiger Zeit verbindet der Hund das Fressen von Kot mit einem unangenehmen Brennen in der Maulhöhle und unterlässt das Fressen von Kot.
    Doch manchmal sind die Ursachen auch ganz anderer Natur. Hier finden Sie einige Auslöser für das Kotfressen.

     

    1. Hygiene

    Bei der Haltung von Hunden im Zwinger, kann es durch zu hohe Bestände und Hygienemängel bei den Hunden zu Frustration kommen. Der Hund versucht durch das Kotfressen seine Umgebung zu reinigen.

    Es kann helfen den Hundezwinger häufiger zu reinigen und dem Hund keine Möglichkeit mehr zu geben in den „Genuss“ des Kotfressens zu kommen.

     

    2. Stress

    Hunde die häufig alleine gelassen werden und dadurch einen mangelnden Kontakt zum Menschen haben, oder bei denen die Rangordnung innerhalb der Familie nicht geklärt ist, neigen zum Kotfressen. Sie erhoffen sich dadurch mehr Aufmerksamkeit, da das Herrchen oder das Frauchen meist anfängt zu schimpfen, wenn der Hund sich am Kot vergeht. Dies wird dann schnell zu einer schlechten Angewohnheit, um die Aufmerksam auf sich zu ziehen.

    Man sollte den Hund seinem Entwicklungsstatus entsprechend fördern. Viel Bewegung und Beschäftigung mit dem Hund kann die Unart des Kotfressens meist verbessern.

     

    3. Körperliche Belastung

    Hunde, die körperlich stark belastet werden, wie zum Beispiel Schlitten- oder Windhunde, versuchen über das Kotfressen ihren Energieverlust schnell wieder auszugleichen.
    Stellen Sie ihrem Hund nach getaner Arbeit ausreichend Futter zur Energiegewinnung zur Verfügung.

     

    4. Krankheiten

    Meist ist hier der Grund eine Unterfunktion der Bauchspeicheldrüse. Die Bauchspeicheldrüse produziert zu wenige Enzyme, so dass der Körper die Nährstoffe aus dem Futter nicht mehr verwerten kann. Es kann zu Heißhunger bei dem Hund kommen und er sucht sich eine andere Nahrungsquelle zur Energiegewinnung, die dann häufig der für den Hund wohlduftende Kot ist.

    In diesem Fall sollten Sie einmal mit ihrem Hund den Tierarzt aufsuchen. Dieser kann feststellen, ob es sich tatsächlich um eine Bauchspeicheldrüsenunterfunktion handelt. Hat ihr Hund diese Erkrankung, muss diese behandelt werden und die fehlenden Verdauungsenzyme über das Futter zugeführt werden.

     

    5. Wurmbefall

    Durch den Befall mit Würmern werden die Verdauungsvorgänge des Hundes gestört, was ein Auslöser für das Fressen von Kot sein kann. Denken Sie daran Ihren Hund regelmäßig zu entwurmen.

     

    6. Falsches Futter

    Grundsätzlich sollten Sie ausschließlich vollwertiges und hochverdauliches Futter geben, das an die Bedürfnisse, Lebensabschnitte und das Aktivitätslevel Ihres Hundes angepasst ist.
    Bekommt Ihr Hund dennoch über die Nahrung nicht die erforderlichen Nährstoffe, können Sie Nahrungsergänzungsmittel hinzu füttern, wie zum Beispiel das „NoShit gegen Kotfressen“ von Tierarzt24. Dies unterstützt die Darmgesundheit und versorgt den Hund mit Vitamin A und D sowie dem Spurenelement Kobalt.
    Einige chemisch hergestellten Zusatzstoffe in minderwertigem Futter können Kot geschmacklich noch attraktiver für den Hund machen. Augen auf bei der Futterwahl!

     

    7. Revierverhalten

    Manche Hunde haben einen sehr starken Instinkt ihr Revier zu verteidigen. Befindet sich nun Kot von anderen Hunden im eigenen Revier, kann es dazu kommen, dass der Hund den Kot des vermeintlichen Rivalen frisst, um dessen Markierung zu entfernen.

     

    Warum muss man denn nun eigentlich etwas gegen das Kotfressen unternehmen?

    Man sollte das Kotfressen aus hygienischen und gesundheitlichen Aspekten unterbinden. Der Hund kann mit dem Fressen von fremden Kot Würmer und andere Parasiten aufnehmen. Durch das Ausscheiden von Medikamenten über den Kot und das anschließende Fressen dieses Kotes durch Ihren Hund, kann dessen Organismus schwer belasten werden.

     

     

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  • Ein goldener Herbst für Haustiere

    Noch vor wenigen Wochen sprang der Hund in der Sommerhitze freudig in den See, Katzen lagen vermehrt im tiefsten und kühlen Dunkel und unsere anderen Haustiere wurden von uns abgekühlt so gutes ging.

    Inzwischen befinden wir uns im Herbst und unsere Fellträger dekorieren ihre Wohnungen dank dem Fellwechsel mit unzähligen losen Haaren. Eine gute Zeit um den Liebsten mit einer weichen Bürste dabei zu helfen sich von ihrem alten Fell zu befreien.

    Achten Sie bei Ihren Haustieren auch auf Anzeichen von Erkältungen, die bei kaltem Wetter auch Ihren Hund und Ihre Katze erwischen können. Bei Hunden sollten Bäder in der freien Natur so gut es geht vermieden werden, so läßt sich eine Blasenentzündung eher umgehen. Bei kurzhaarigen Hunden kann auch ein Hundemantelhelfen, um diese länger warm zu halten. Auch sollten Sie bei diesem nasskalten Wetter zu Hause immer ein Handtuch bereithalten, um Ihren Hund nach einem Spaziergang zu trocknen.

    Um Infektionen der Atemwege bei Katzen zu vermeiden, empfiehlt es sich, immer einen Zugang zu einem warmen und windgeschützten Bereich zur Verfügung zu stellen, damit sie sich zurückziehen können, wenn sie sich nicht wohl fühlen. Hilfreich ist hier eine Katzenklappe oder ein kleines Häuschen vor der Tür als Alternative.

  • Giardien als Durchfallerreger bei Hunden und Katzen

    Giardien gelten als die häufigsten Magen-Darm-Parasiten bei Hunden und Katzen. Die Übertragung auf immunschwache Menschen und andere Tiere ist unter bestimmten Umständen sehr leicht. Daher ist ein schnelles Erkennen und eine anschließende Behandlung wichtig.

     

    Was genau sind Giardien?
    Giardien sind mikroskopisch kleine, einzellige Dünndarm-Parasiten der Gruppe der Protozoen. Sie besitzen eine birnenförmige Form mit Geißeln zur Fortbewegung. Eine Vielzahl von Säugetieren und Menschen sind Endwirte für Giardia duodenalis (Subtyp des Parasiten Geraidia), welche in der Umwelt weit verbreitet sind. Doch sind die verschiedenen Spezies beziehungsweise Genotypen der Giardien in unterschiedlich striktem Maße wirtsspezifisch. Die Giardia duodenalis werden bei Menschen, Hunden und bei Katzen gefunden und gelten daher als zoonotischer Genotyp, was bedeutet, dass der Parasit auf andere Spezies übergehen kann. Die Giardia enterica werden bei Menschen und Hunden gefunden und sind daher auch potentiell zoonotisch. Die Giardia canid sind weitgehend hundespezifisch und die Giardia cati sind weitgehend katzenspezifisch. Durch das zoonotische Verhalten der Giardien sind besonders Bereiche mit hohen Tierbeständen betroffen, wie zum Beispiel Zwinger, Tierheime und Zuchtstationen.

     

    Was sind die Ursachen der Giardieninfektion?
    Die Infektion mit Giardien erfolgt oral, das heißt über den Mund, und gelangt dann in den Dünndarm. Im Dünndarm erfolgt die Anheftung der Giardien an die Darmschleimhaut, wodurch diese beschädigt wird. Im Dünndarm wandeln die Giardien sich von ihrem vegetativen Stadium des Trophozoit in eine Dauerform, der Zyste, um. Die Zysten werden dann mit dem Kot ausgeschieden und können ca. eine Woche in den Fäkalien, mehrere Wochen im Boden oder kaltem Wasser und mehrere Monate in feuchter, kalter Umgebung überleben. Dieses lange Überleben der Giardien in der Umgebung begünstigt die Reinfektion, zum Beispiel durch infizierten Kot, durch das Schwimmen in verseuchtem Wasser, das Fressen und Trinken aus infizierten Näpfen, durch Kontakt mit infiziertem Gras und das gegenseitige Belecken bei versteckten Zysten im Fell.

     

    Welche Symptome treten bei Giardienbefall auf?
    Giardien zu erkennen ist nicht immer ganz einfach, da nicht jedes Tier Symptome aufweist. Gerade gesunde, ausgewachsene Tiere bleiben nach der Infektion meist symptomlos. Sehr deutlich sind die Symptome hingegen bei Jungen und immunschwachen Tieren. Die Giardien verursachen schweren, anhaltenden Durchfall, der teilweise durch schleimgien und blutigen Kot durch die beschädigte Darmschleimhaut begleitet wird. Selten werden auch Erbrechen sowie Bauchkrämpfe beobachtet. Bei einem Hund kann man bei 10 – 20% der Durchfallerkrankungen von einer Giardieninfektion ausgehen. 

     

    Wie kann man aber jetzt die Giarden nachweisen?
    Bei anhaltenden Magen-Darm-Problemen sollte auf jeden Fall ein Tierarzt aufgesucht werden. Der Nachweis der Giardien erfolgt dann meist durch eine Kotprobe. Da Giardienzysten unregelmäßig ausgeschieden werden, sollte eine Sammelkotprobe von drei bis vier Tagen untersucht werden.

     

    Welche Therapiemöglichkeiten hat man nun?
    Die Therapie zur Giardienbekämpfung ist nicht immer einfach. Giardien sind sehr hartnäckig und es kommt häufig zu einer Reinfektion.
    Werden Giardien festgestellt, wird zunächst meist eine medikamentöse Therapie angestrebt. Bei Tieren ohne Symptome, die einzeln gehalten werden, kann unter Umständen auf eine Behandlung verzichtet werden.
    Mittel der Wahl zur medikamentösen Behandlung ist das Fenbendazol, welches täglich über fünf Tage verabreicht werden sollte. Gegebenenfalls sollte eine Behandlung nach zwei Wochen wiederholt werden.
    Neben der medikamentösen Behandlung ist eine ausreichende Flüssigkeits- und Elektrolytzufuhr wichtig.
    Da Giardienzysten lange infektiös bleiben können, welches durch ein feuchtes, kühles Klima begünstigt wird, sind hygienische Maßnahmen essentiell zur Vermeidung einer Reinfektion.
    Folgende Maßnahmen sollten in Betracht gezogen werden:

    Hinzu empfehlen wir für eine gewisse Zeit ein leicht verdauliches und energiereiches Futter für Magen-Darm-Probleme aus unserem Magen & Darm Sortiment zu füttern. Diese Ernährung sorgt für eine minimale Magen-Darm-Belastung bei gleichzeitiger optimaler Nährstoffversorgung.

     

    Wir wünschen Ihnen und Ihrem Vierbeiner eine gute Besserung.

  • Hilfe, mein Hund frisst Schnee

    Draußen wird es kälter und die ersten Schneeflocken fallen. Was gibt es da schöneres als mit dem geliebten Vierbeiner im Schnee spazieren zu gehen und zu spielen? Doch Vorsicht wenn Ihr Hund zu viel Schnee frisst. Im Grunde ist es gar nicht schlimm, wenn ihr Hund ein wenig Schnee frisst. Das Problem stellen die Verunreinigungen durch Streusalz und andere Chemikalien dar.

    Jeder Hund reagiert unterschiedlich. Den Einen stört es gar nicht, während der Nächste Hund schon durch nur wenig Schnee starke Beschwerden entwickeln kann, bis hin zur sogenannten Schneegastritis. Die Schneegastritis ist schlicht und einfach eine Magenschleimhautentzündung, die dadurch entsteht, dass die Kälte und die Verunreinigung des aufgenommenen Schnees die empfindliche Magenschleimhaut Ihres Hundes reizt.

     

    Wie erkennen Sie nun, dass Ihr Hund eine Schneegastritis hat?

    Am auffälligsten ist ein lautes Gurgeln im Magen- und Darmtrakt, weiter können Bauchschmerzen hinzukommen, die sich durch eine gespannte Bauchdecke und einen aufgewölbten Rücken wiederspiegeln. In schlimmeren Fällen kann es zum Speicheln, Würgen sowie Erbrechen und sogar blutigem Durchfall kommen.

    Wie schon erwähnt, werden diese Symptome nur selten durch den Schnee alleine ausgelöst. Meist sind Substanzen wie Streusalz beteiligt, die meist mit Frostschutzmittel versetzt sind und durch ihren Geruch und Geschmack noch mehr zum Fressen anregen.

     

    Doch wie können Sie nun verhindern, dass ihr Hund Schnee frisst?

    Auf keinen Fall sollten Sie ihren Hund durch Schneeballwerfen und Suchspiele dazu animieren Schnee zu fressen. Bei sehr empfindlichen Tieren empfiehlt sich die Führung an der Leine und eventuell sogar das Tragen eines Maulkorbs.

     

    Und was sollten Sie nun tun, wenn Ihr Hund Schnee gefressen hat?

    Eine leichte Schneegastritis lässt sich meistens schon mit einer Schonkost-Diät in den Griff kriegen. Sie sollten für ein paar Tage gekochtes Hühnchen, Reis und Hüttenkäse verfüttern. Zudem sollten Sie darauf achten, dass die Nahrung und das Trinkwasser Zimmertemperatur haben. So kann sich der Magen- und Darmtrakt beruhigen und Ihrem liebsten Vierbeiner geht es schon bald viel besser. Außerdem sollten Sie davon absehen Medikamente zu verabreichen, es sei denn, diese wurden ausdrücklich in diesem Fall verschrieben. Andererseits würden die Medikamente die Schleimhaut noch zusätzlich reizen.

    Tritt nun keine Besserung auf, Sie stellen mehrere Symptome fest oder es zeigt sich sogar blutiger Durchfall, sollten Sie umgehend mit ihrem Hund zum Tierarzt gehen.

    Trotz alledem genießen Sie den Schnee und die Zeit mit Ihrem Hund in vollen Zügen.

     

     

  • Erkrankung des unteren Harntraktes der Katze

    Ihr Tier ist zunehmend schwächer und lustloser, geht häufiger zum Katzenklo, hat wenig bis gar keinen Harnabsatz, beleckt vermehrt sein Genital, hat blutigen Urin oder Harngries und uriniert schmerzhaft auf Teppich oder Sofa?

    Entdecken Sie eines dieser Anzeichen, sollten Sie schleunigst mit Ihrem Stubentiger zum Tierarzt fahren. Die Erkrankung des unteren Harntraktes der Katze kann nämlich zur Bildung von Harnsteinen führen.

     

    Ein paar anatomische Grundkenntnisse vorweg:

    Der Harntrakt besteht aus zwei Nieren, einem Harnleiter pro Niere, einer Blase, und einer Harnröhre.

    Die Aufgabe der Niere ist das Ausfiltern von Schadstoffen aus dem Blut. Diese Schadstoffe werden dann aus der Niere über den Harnleiter in die Blase geleitet, wo sie bis zum Urinieren gespeichert werden. Über den Urin werden die Schadstoffe dann aus dem Körper gespült. Aufgrund der Evolution ist der Organismus der Katzen darauf ausgelegt wenig zu trinken und den Urin sehr stark zu konzentrieren, was heutzutage zu gravierenden Folgen führen kann. Die Gefahr an Nieren- oder Harnwegserkrankungen zu erleiden ist dadurch nämlich um ein Vielfaches höher als zum Beispiel bei dem Hund.

    Welche Ursachen könnte die Erkrankung haben?

    • Genetische Veranlagungen
    • Stress
    • wenig Bewegung
    • Übergewicht
    • falsche Ernährung
    • virale und bakterielle Harnwegsinfekte

    Es gibt verschiedene Arten der Harnwegserkrankungen, wobei der Übergang von der einen zu anderen Erkrankung fließend sein kann.

     

    1. Harnsteine (Urolithiasis)

    Hier handelt es sich um Nieren- oder Blasensteine, die im Urin entstehen. Die Ursache hierfür ist die Konzentration steinbildener Substanzen sowie der pH-Wert des Urins, der das Säure-Base-Verhältnis darstellt.

    Die häufigsten Harnsteine bei der Katze sind die Struvitsteine (entstehen bei basischem Milieu im Urin) gefolgt von den Calcium-Oxalat-Steinen (bei saurem Milieu im Urin). Harnsteine können zu einer Blasenentzündung führen. Bei dieser Erkrankung wird der Tierarzt den Urin auf Art und Häufigkeit der Harnkristalle testen (Katkor Katzenstreu).

    Man kann den Harnsteinen aber auch vorbeugen.

    Zum Beispiel können die Struvitsteine durch spezielles Futter aufgelöst werden. Es kann zum Beispiel WDT Vet. Diet UrinaryADVANCE Veterinary Diets Urinary sowie Royal Canin Urinary S/O verfüttert werden, da diese in der Lage sind die Struvitsteine aufzulösen und gleichzeitig der Neubildung vorbeugen, da sie den pH-Wert im Urin herabsetzen.

     

    2. Harnblasenentzündung (Cystitis)

    Hier handelt es sich um eine Entzündung der Blase. Sie entsteht durch eine Reizung zum Beispiel durch eine bakterielle Infektion oder Harnsteine.

     

    3. Chronische Niereninsuffizienz

    Sie kann durch Giftstoffe, mechanische Einflüsse, angeborene Missbildungen, rassebedingte Neigungen, Infektionen, Harnsteine und noch vieles mehr entstehen. Meist werden Symptome erst nach Verlust von 50% der Nierenfunktion erkannt. Symptome können Appetitmangel, Gewichtsverlust, vermehrtes Trinken und häufiger Harnabsatz sein. Manchmal riechen die Katzen auch auffällig nach Urin.

    Diese Erkrankung ist lebensbedrohlich und nicht heilbar, weshalb man schon früh vorbeugen sollte.

     

    4. FLUTD (feline lower urinary tract disease)

    Hierbei geht es um eine Entzündung der unteren Harnwege, und zwar der Blase und der Harnröhre. Die meisten Katzen erkranken in dem Alter von 2 bis 6 Jahren. Das Risiko für kastrierte Tiere ist hier höher, als bei unkastrierten Tieren. Es kommt zu einer Störung des Harnabsatzes mit erheblichen Schmerzen für das Tier.

    Ursachen sind meist Übergewicht und ungeeignetes Futter. Es droht ein schwerer Nierenschaden durch Rückstau des Urins. Bei Totalverschluss droht sogar das Reißen der Blase.

     

    Wie kann ich einer Erkrankung vorbeugen?

    Eine ausgewogene Fütterung und viel Wasser helfen der Gesundheit Ihres Lieblings.

    Man kann durch verschiedene Hilfsmittel die Wasseraufnahme der Katze steigern, wodurch der Harn verdünnt und das Risiko an Steinbildung minimiert wird. Die normale Wasseraufnahme einer Katze sollte bei 50 ml pro Kilogramm Körpergewicht liegen, hier gilt je mehr desto besser. Doch Achtung, trinkt Ihre Katze plötzlich ungewöhnlich viel, kann dies auch Anzeichen einer bereits bestehenden Harnwegs- oder Stoffwechselerkrankung sein.  Achten Sie in Zukunft ein wenig auf die Trinkgewohnheiten Ihrer Katze. Trinkt Sie lieber aus dem laufenden Wasserharn, oder bevorzugt sie Trinkbrunnen oder sogar abgestandenes Wasser. Bieten Sie ihr mehr der bevorzugten Trinkquellen. Ein weiterer Tipp, das Wasser sollte mindestens zwei Meter von der Futterstelle entfernt stehen, da Katzen instinktiv Angst vor der Verunreinigung des Wassers durch Futterreste haben und das Wasser deshalb oft nicht anrühren.

    Nun kommen wir zum zweiten essentiellen Punkt, um die Gesundheit Ihrer Katze zu gewährleisten und zwar das Futter. Die meisten Harnsteine bestehen aus Amonium, Magnesium und Phosphat, also Substanzen, die in normalem Futter vorhanden sind. Besonders das Supermarkttrockenfutter enthält sehr hohe Mengen von diesen Mineralien. Hinzu kommt, dass Trockenfutter dem Körper noch zusätzlich Wasser entzieht. Sie sollten darauf achten, dass das Trockenfutter den pH-Wert reguliert und wenig steinbildende Mineralien enthält. Dazu sollten Sie ihrer Katze aber auch Nass- und Feuchtfutter anbieten, da dies von Haus aus mehr Wasser enthält.

    Aber was tun, wenn Ihre Katze das angebotene Futter nicht frisst? Dafür gibt es ein paar kleine Tricks, um Ihren Vierbeiner zu überlisten. Stellen Sie das Futter nicht von heute auf morgen drastisch um, sondern gewöhnen Sie ihre Katze langsam an die Veränderung. Sie können Anfangs das gewohnte Futter mit dem neuen Futter mischen und den Anteil des neuen Futters jeden Tag ein wenig erhöhen. Dies gilt sowohl für Trocken- als auch für Nassfutter. Sie können natürlich auch das Nass- und das Trockenfutter vermischen um Ihre Katze umzugewöhnen. Frisst ihre Katze aber nur Trockenfutter, können Sie jeden Tag ein paar Tropfen mehr Wasser auf das Trockenfutter geben, damit Ihre Katze mehr Flüssigkeit zu sich nimmt. Jede Katze wird sich irgendwann an die Umstellung gewöhnen und das neue Futter annehmen – versprochen.

    Es gibt auch Ergänzungsfutter sowie Hauptfutter über das zum Beispiel die Balance des pH-Wertes im Urin aufrecht gehalten wird und das die Harnwege pflegt. Diätfutter hingegen sollte wie weiter oben schon erwähnt, nur nach Diagnosestellung durch den Tierarzt gefüttert werden.

    Der Grundsatz sollte also immer heißen, vorbeugen statt heilen. Harnwegserkrankungen sind langwierig und schmerzhaft. Nicht alle Erkrankungen sind heilbar.