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08. Juli 2020

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  • Magen- und Darmprobleme bei Pferden

    Weit über die Hälfte der Pferde leiden heutzutage an Problemen mit dem Magen.
    Dazu gehören nicht nur Sportpferde, auch Fohlen oder Freizeitpferde können betroffen sein.
    Der Pferdemagen ist ein Muskelsack und hat ein Fassungsvermögen von 15-20 Litern. Viele Magenprobleme
    lassen sich durch Optimierung der Haltung oder der Fütterung verbessern.
    Auch Stress ist ein möglicher Faktor um Magenprobleme auszulösen.
    Es zeigt sich: Der Magen ist eines der sensibelsten Organe des Pferdes. 

    Er arbeitet 24 Stunden, das Pferd ist daher auf 16-20 Stunden Futteraufnahme/Tag angewiesen.
    Der Pferdemagen ist in zwei Bereiche unterteilt: Im vorderen Bereich befindet sich die Magenschleimhaut.
    Der hintere Teil besteht aus Drüsengewebe.
    Hier wird die Magensäure produziert. 

    Sehr wichtig für den Magen des Pferdes ist eine ausreichende Speichelproduktion.
    Da er die Magensäure puffert, sollte dem Pferd täglich genügend Raufutter zur Verfügung stehen.
    Dies fördert den Zahnabrieb und vermeidet somit Haken- und Kantenbildung. Darüber hinaus
    braucht das Pferd sehr viel Speichel, um das Raufutter abschlucken zu können. 

    Da Pferde in der Natur 24 Stunden Raufutter fressen können, produziert der Magen dauerhaft Magensäure.
    Kommt es zu längeren Fresspausen, kann die Magensäure den hinteren Bereich des Magens übersteigen.
    Dies kann kleinere Verletzungen der Magenschleimhaut bis schmerzhafte Magengeschwüre zur Folge haben.
    Die Fresspausen sollten daher nicht länger als 4-6 Stunden sein! 

    Bekommt das Pferd zu viel Kraftfutter, wird weniger Speichel zum Puffern der Magensäure produziert.
    Weizen und Roggen lösen außerdem eine vermehrte Bildung von Gastrin und Histamin aus.
    Im Überschuss können diese Stoffe eine Entstehung von Magengeschwüren fördern. 

    Zum Vergleich: Beim Kauen von 1 kg Kraftfutter (in 10 Min.) wird ca. 1 l Speichel produziert.
    Bei 1 kg Raufutter (ca. 40 Min.) werden ca. 5 l Speichen produziert. 

    Das heißt: Raufutter ist essentiell für die Pferdefütterung! Die Pferde sind dadurch länger beschäftigt
    und die Verdauung bleibt im Gleichgewicht.
    Außerdem lebt die Darmflora in Blind- und Dickdarm von der Rohfaser. 

    Sobald das Raufutter vom Magen verdaut worden ist, wandert es als Futterbrei weiter in den Darm.
    Auch hier spielt das Raufutter eine besondere Rolle: Der Darm des Pferdes arbeitet nur, wenn er gefüllt ist.
    Kommt kein Futter vom Magen nach, hört der Darm auf, das Futter nach hinten zu transportieren.
    Das Futter kann dann anfangen zu gären. 

    Daher gilt: Achten Sie besonders auf die ausreichende Fütterung von Raufutter.
    Bei einem bereits geschädigten Magen-Darm-Trakt empfiehlt es sich, entsprechende Ergänzungsfuttermittel unterstützend hinzuzuziehen.

  • Mischfütterung bei der Katze: So geht's!

    Mischfütterung: So geht’s!

    Informieren Sie sich jetzt zum Thema

    Mischfütterung und was beim Mix aus
    Trocken- und Nassfutter zu beachten ist

    Auf einen Blick

    • Was ist Mischfütterung?
    • Was sind die Vorteile von Mischfütterung?
    • Was muss ich bei der Mischfütterung beachten?
    • Wie kann Mischfütterung in der Praxis aussehen?

    Was ist Mischfütterung?

    Mischfütterung bezeichnet das Füttern von Feucht- und Trockennahrung. Bei der Kombination beider Fütterungsarten sollten keinesfalls Nahrungen verschiedener Hersteller „einfach so“ miteinander kombiniert werden, sondern die Kombination sollte „passen“. Dabei kann die Nahrung entweder in getrennten Portionen über den Tag verteilt gegeben werden oder aber im Napf miteinander vermischt werden – ganz nach dem Geschmack der jeweiligen Katze. Trocken- und Feuchtnahrung können bedenkenlos als Alleinfutter verwendet werden. Auch die Fütterung mit nur einer Produktart stellt sicher, dass die Katze eine vollwertige und ausgewogene Ernährung bekommt. Allerdings lassen sich durch die Kombination beider Fütterungsarten die jeweiligen Vorteile miteinander vereinen.

    Was sind die Vorteile von Mischfütterung?

    Hoher Wasseranteil

    Feuchtnahrung hat einen hohen Flüssigkeitsgehalt von rund 80 % Wasser. Die vermehrte Flüssigkeitsaufnahme fördert die Gesundheit der Harnwege und beugt der Entstehung von Harnwegserkrankungen vor.

    Geruch

    Feuchtnahrung hat in der Regel bedingt durch den intensiveren Geruch eine höhere Akzeptanz. Für Katzen ist der Geschmack übrigens zweitrangig, ein Futter muss vor allem gut riechen. Katzen haben nämlich – im Unterschied zu uns Menschen – einen schlecht ausgeprägten Geschmackssinn und einen hervorragend ausgebildeten Geruchssinn. Tatsächlich riechen sie 18x besser als wir Zweibeiner. Katzen mit wenig Appetit werden deshalb durch den intensiven Geruch der Feuchtnahrung zum Fressen animiert.

    Kleine Portionen

    Im Gegensatz zu Hunden neigen Katzen dazu, über den Tag verteilt mehrere kleine statt einer großen Portion zu sich zu nehmen. Trockennahrung kann im Gegensatz zur Feuchtnahrung offen zur freien Verfügung angeboten werden, ohne einzutrocknen oder zu verderben – und das auch bei höheren Temperaturen. Dies kommt dem Bedürfnis von Katzen nach kleinen Portionen entgegen.

     
     
     
     
     

    Was muss ich bei der Mischfütterung beachten?

    Qualität

    Um sicherzugehen, dass die Ernährung ausgewogen ist, sollten Nahrungen unterschiedlicher Qualität nicht miteinander vermischt werden. Akute Durchfälle und eine unausgewogene Nährstoffversorgung können die Folge sein. Deshalb sollte man ausschließlich Trocken- und Feuchtnahrung einer hochwertigen Futtermittelmarke kombinieren. Auch auf „passende Kombinationen“ sollte man achten, z. B. Light als Trockennahrung und als Feuchtnahrung.

    Energiegehalt

    Der tägliche Energiebedarf des jeweiligen Vierbeiners sollte nicht überschritten werden, denn sonst steigt das Risiko für Übergewicht. Einige Hersteller geben Fütterungsempfehlungen für Mischfütterung an. So kann man die Mengen der Feucht- und Trockennahrung genau abstimmen und vermeidet eine Überversorgung.

    Frische

    Werden Trocken- und Feuchtfutter im Napf miteinander vermischt, ist es wichtig, die Trockennahrung nicht zu lange aufweichen zu lassen. Denn sonst geht der positive mechanische Effekt, den die knusprigen Kroketten für die Zähne haben, verloren. Etwa 30 Minuten nach der Fütterung sollten die Reste aus dem Napf entfernt werden, damit die Katze nicht eingetrocknete, verdorbene Nahrung frisst. Halten Sie das Gewicht Ihrer Katze im Auge.

    Wie kann Mischfütterung in der Praxis aussehen?

    Zunächst kommt es auf die richtige Kombination an. Es hat sich bei der Mischfütterung bewährt, pro Tag einen Frischebeutel des jeweiligen Produkts mit der jeweils auf das Tier abgestimmten Menge an Trockennahrung zu kombinieren. Frischebeutel haben dabei den Vorteil, dass sie genau eine Mahlzeit beinhalten. Reste müssen nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden. Wer lieber zur Dose greift, sollte darauf achten, die Feuchtnahrung bei Zimmertemperatur zu servieren. Direkt aus dem Kühlschrank aufgetischte Nahrung ist für den sensiblen Katzenmagen zu kalt.

    Die Menge an Trockennahrung, die zusätzlich gegeben wird, richtet sich nach dem Gewicht und der Größe der Katze. Eine idealgewichtige Katze mit einem Durchschnittsgewicht von 4 kg erhält also beispielsweise 35 g Trockennahrung sowie einen Frischebeutel. Bei einer übergewichtigen Katze mit einem Körpergewicht von 4 kg wird die Trockenration hingegen auf 24 g reduziert.

    ©Copyright ROYAL CANIN 2020

  • Harnwegserkrankungen - Alles, was Sie über Harnwegserkrankungen bei der Katze wissen müssen!

     

    Ihre Katze leidet an
    schmerzhaften Harnsteinen?

    Informieren Sie sich jetzt zum Thema

    Erkrankungen der unteren Harnwege

    und wie Sie Ihrer Katze helfen können

     

    Auf einen Blick

    • Was sind Harnsteine und wie entstehen sie?
    • Welche sind die Hauptursachen für Harnsteine?
    • Woran kann ich erkennen, ob meine Katze Harnsteine hat?
    • Was kann man gegen Blasensteine bei Katzen tun?
    • Welche Rolle spielt das Katzenfutter?
    • Welche Vorteile bietet Nassnahrung?
    • Welche Vorteile bietet Royal Canin?
    • Die neuen Urinary S/O Frischebeutel mit verbesserter Rezeptur

    Was sind Harnsteine und wie entstehen Sie?

    Bei Harnsteinen handelt es sich um bestimmte Mineralstoffverbindungen, die sich in den Harnwegen der Katze ablagern. Je nach Größe wird zwischen Kristallen, Grieß oder Steinen unterschieden. Sie bilden sich aus Bestandteilen des Urins. Dabei fallen bestimmte Mineralien im Harn aus und bilden zunächst Kristalle, die sich nach einiger Zeit zu mehr oder weniger großen Harnsteinen bündeln. Häufig sind diese in der Blase anzutreffen.

    Struvitkristall mit typischer "Sargdeckel" form

    Oxalatkristall mit typischer "Briefkuvert" form

    Aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung lassen sich verschiedene Harnsteinarten unterscheiden. Zu den häufigsten Typen zählen der Struvitstein (Magnesium-Ammonium-Phosphatstein) und der Kalziumoxalatstein. Während Struvitsteine häufiger bei Kätzinnen als Katern im Alter bis zu 6 Jahren auftreten, findet man Oxalatsteine häufiger bei mittelalten männlichen Katzen. Tiere, die keinen Freigang haben oder mit Üergewicht sind häufiger betroffen.

    Welche sind die Hauptursachen für Harnsteine?

    Es gibt verschiedene Gründe und Risikofaktoren für die Entstehung von Harnsteinen.
    Zu den häufigsten zählen:

    Übergewicht

    Katzen, die übergewichtig sind und/oder sich nur wenig bewegen, haben ein größeres Risiko Blasensteine zu entwickeln.

    Ruhiger Lebensstil

    Studien belegen, dass bei Wohnungskatzen mit einer bewegungsarmen Lebensweise häufiger Blasensteine vorkommen als bei aktiven Katzen mit Idealgewicht.

    Kastration

    Folgerichtig tragen auch kastrierte Kater durch die mit der Kastration einhergehende verminderte Aktivität und Neigung zu Übergewicht ein vermehrtes Risiko an Harnsteinen zu erkranken.

    Ernährungsfehler

    Die Bildung von Kristallen kann durch z. B. einen unausgewogenen Mineralstoffgehalt im Katzenfutter gefördert werden. Die optimale Nährstoffzusammensetzung der Nahrung ist daher wichtig, um unter anderem den pH-Wert des Harns in einem günstigen Bereich zu halten.

    Geringe Wasseraufnahme

    Trinken Katze zu wenig, reduzieren sich Harnmenge sowie Häufigkeit des Harnabsatzes, wodurch die ableitenden Harnwege zu wenig „durchgespült“ werden. Um die Katze ausreichend mit Flüssigkeit zu versorgen, ist eine hohe Wasseraufnahme wichtig.

    Harnwegsinfektion

    Bestimmte Erkrankungen, wie bakterielle Harnwegserkrankungen, können die Entstehung von Blasensteinen begünstigen.

    Stress

    Studien belegen, dass auch Stress die Entstehung von Harnsteinen begünstigen kann. Dazu können Veränderungen im Umfeld der Katze zählen wie zB neue Umgebung, Familienmitglieder, etc..

     
     
     
     
     
     
     
     
     

    Woran kann ich erkennen, ob meine Katze Harnstein hat?

    Harnsteine sind unangenehm und verursachen Schmerzen. Betroffene Katzen äußern ihr Unwohlsein auf verschiedene Weise, bei manchen können Symptome eine Zeitlang sogar unbemerkt bleiben, da Katzen in der Lage sind, Schmerzen oft gut zu verbergen. Sie beobachten, dass Ihre Katze längere Zeit unter kläglichem Miauen in der Katzentoilette sitzt und Schwierigkeiten hat, Harn abzusetzen? Es sind aber lediglich vereinzelte, häufig blutige Tropfen das Ergebnis? Lässt das Tier Wasser an ungewöhnlichen Stellen, ist es also unsauber, sucht es häufig das Katzenklo auf, krümmt seinen Rücken und ist antriebs- oder appetitlos? Dann können dies Anzeichen für eine Steinbildung sein und Sie sollten umgehend, auch im Zweifel, Ihre Katze dem Tierarzt vorstellen. Harnsteinprobleme können oft akute und gefährliche Krankheitsverläufe aufweisen.

    Was kann man gegen Blasensteine bei Katzen tun?

    Zeigt Ihre Katze typische, bereits vorher erwähnte Symptome, müssen Sie unverzüglich einen Tierarzt aufsuchen. Dieser wird anhand des Vorberichtes (Rasse, Geschlecht usw.) und der klinischen Untersuchung (äußerliches Betrachten, Abtasten etc.) eine Blutuntersuchung, Röntgen oder Ultraschall durchführen. Da bildgebende Verfahren nur Vermutungen über den Steintyp erlauben, ist eine Laboranalyse in jedem Fall erforderlich. Nur so kann eine geeignete Therapie und/oder Ernährung für den Patienten festgelegt werden. Harnsteinerkrankungen bei Katzen sind meistens mit einer längeren Behandlungsdauer und unter Umständen mit einem operativen Eingriff verbunden. Kleinere Blasensteine können meistens mit Medikamenten oder einer Spezialnahrung innerhalb mehrerer Wochen aufgelöst werden. Größere Harnsteine, die sich nicht auflösen lassen, müssen gegebenenfalls operativ entfernt werden.

    Welche Rolle spielt das Katzenfutter?

    Ein wichtiger Bestandteil der Therapie von Harnsteinen ist die Fütterung einer speziellen Harnsteindiät. Der Mineralstoffgehalt der Nahrung und ihr Einfluss auf den pH-Wert des Urins sind entscheidend. Für Katzen mit Harnsteinen gibt es spezielle Diätnahrung beim Tierarzt, mit der sich Harnsteine je nach Steintyp diätetisch auflösen lassen. Sind die Steine erfolgreich beseitigt, sollte eine Nahrung zur Unterstützung der Harnwegsgesundheit dauerhaft weitergefüttert werden. Bei Harnsteinerkrankungen kann es zu Rückfällen mit erneuter Steinbildung kommen. Es ist daher wichtig neben der Zusammensetzung der Nahrung auch auf ihre Schmackhaftigkeit größten Wert zu legen, um sicher zu stellen, dass die Katze auch bei langer Fütterungsdauer die Nahrung gerne zu sich nimmt und somit ein Therapie Erfolg gewährleistet ist.

    Welche Vorteile bietet Nassnahrung?

    Hoher Flüssigkeitsgehalt

    Nassfutter besteht durchschnittlich aus 80 Prozent Wasser. Katzen, die wenig trinken, können mit dem wasserhaltigen Futter fast ihren gesamten Flüssigkeitsbedarf decken. Zudem wird die Gesundheit der Harnwege gefördert und der Entstehung von Harnwegserkrankungen vorgebeugt.

    Geeignet für Katzen mit großem Appetit

    Durch den hohen Wassergehalt enthält Feuchtnahrung pro Volumeneinheit nur etwa ein Viertel so viele Kalorien wie die gleiche Menge Trockennahrung. Nassfutter eignet sich demnach besonders gut für Tiere, die zu Übergewicht neigen.

    Hohe Akzeptanz

    Da Feuchtnahrung mehr Wasser enthält als Trockenfutter, entfalten sich Aromen besser, sodass es intensiver duftet und von Katzen gerne gefressen wird.

    Einflussfaktoren auf die Akzeptanz von Nassfutter

    Geruch

    Der Geruch ist für Katzen der Schlüsselfaktor für die Akzeptanz einer Nahrung. Ein für die Katze unangenehmer Geruch kann die Futteraufnahme vollständig verhindern, unabhängig vom tatsächlichen Geschmack oder dem Nährwert der Nahrung. Es kann sein, dass die Katze das Futter nicht anrührt, wenn an ihrem Napf Spuren eines Spülmittels haften. Der Geruch gibt für Katzen demnach den Ausschlag, ob sie etwas fressen oder links liegen lassen.

    Textur

    Die Textur der Nahrung ist ein sehr wichtiger Faktor und bestimmt nicht nur die Art und Weise der Futteraufnahme, sondern beeinflusst auch die Akzeptanz. In der Regel ist eine Feuchtnahrung in verschiedenen Texturen erhältlich, zum Beispiel als Stückchen in Soße, Stückchen in Gelée oder als Mousse. Der Vorteil dieser Vielfalt liegt auf der Hand: Man kann der Katze Abwechslung bieten und ihren individuellen Vorlieben entsprechen, ohne dabei das Produkt wechseln und mit negativen Begleiterscheinungen wie Durchfall rechnen zu müssen.

    Geschmack

    Der Geschmack ist für Katzen nur bedingt ausschlaggebend, denn sie verfügen im Vergleich zum Menschen nur über wenige Geschmacksknospen. Katzen können Bitter, Sauer, Salzig und Umami (die Reaktion auf bestimmte Aminosäuren) schmecken. Süßen Geschmack können Katzen nur sehr eingeschränkt oder gar nicht wahrnehmen. Damit stehen vor allem der Geruch und die Textur im Vordergrund bei der Wahl ihres Lieblingsfutters. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse haben zudem ergeben, dass neben der Textur vor allem das Makronährstoffprofil (Art, Menge und Verhältnis von Proteinen und Fetten) einen maßgeblichen Einfluss auf die langfristige Akzeptanz der Nahrung hat.

    Wussten Sie schon..?

    Meistens wird Feuchtnahrung zur Mischfütterung in Kombination mit Trockennahrung verwendet. Mischfütterung ist artgerecht und beinhaltet den Vorteil beider Futtervarianten.

    >> Hier geht´s zur Mischfütterung <<

    Welche Vorteile bietet Royal Canin?

    Royal Canin hat für Katzen eine maßgeschneiderte Nahrung zur Prophylaxe und Unterstützung der Behandlung von Harnwegserkrankungen in Verbindung mit Blasensteinen entwickelt. Die Auflösung von Struvitsteinen sowie die Vorbeugung von Struvit- und Oxalatsteinen kann mit den URINARY S/O Diätnahrungen nachweislich unterstützt werden. Dies wird durch eine optimale Zusammensetzung der Nahrung und bester Schmackhaftigkeit erreicht. Die breite Palette der URINARY-Harnsteindiäten ist auf die individuellen Bedürfnisse verschiedener Katzen zugeschnitten und bietet zahlreiche Formulierungen in feuchter als auch trockener Variante.

    Die neuen URINARY S/O Frischebeutel mit verbesserter Rezeptur

    Die Textur der Nahrung ist ein sehr wichtiger Faktor für die Schmackhaftigkeit und bestimmt nicht nur die Art und Weise der Futteraufnahme, sondern beeinflusst auch die langfristige Akzeptanz der Nahrung. Daher hat ROYAL CANIN basierend auf den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen von Experten der Tierernährung und -Gesundheit die URINARY S/O Nassnahrung von Geschmackssorten auf vielfältige schmackhafte Texturen wie Häppchen in Soße und Mousse umgestellt.

    URINARY S/O Mousse

    Diät-Feuchtnahrung für ausgewachsene Katzen zur Auflösung von Struvitsteinen und zur Verringerung von Struvitsteinrezidiven.

    >> Zum Produkt <<

    URINARY S/O Häppchen in Soße

    Diät-Feuchtnahrung im Frischebeutel für ausgewachsene Katzen zur Auflösung von Struvitsteinen und zur Verringerung von Struvitsteinrezidiven.

    >> Zum Produkt <<

    URINARY S/O Moderate Calorie Häppchen in Soße

    Diät-Alleinfuttermittel für ausgewachsene Katzen, die zu Übergewicht neigen. Die Feuchtnahrung im Frischebeutel dient zur Auflösung von Struvitsteinen und zur Verringerung von Struvitsteinrezidiven.

    >> Zum Produkt <<
     

    Das URINARY S/O Sortiment von ROYAL CANIN

    Hinweis

    Die Fütterung einer veterinärmedizinischen Diätnahrung darf nur in Rücksprache mit Ihrem Haustierarzt erfolgen.

    Während der Fütterung einer veterinärmedizinischen Diätnahrung sollten Sie Ihren Haustierarzt regelmäßig (alle 6 Monate) zu Kontrolluntersuchungen aufsuchen.

    Sollte sich der Gesundheitszustand Ihres Haustieres verschlechtern, müssen Sie umgehend tierärztlichen Rat einholen.

    ©Copyright ROYAL CANIN 2020

  • Getreidefreies Futter

    Getreidefrei zu füttern wird heutzutage besonders bei Hunden immer mehr zu einem Trend. Doch was verbirgt sich hinter der getreidefreien Ernährung von Hunden und Katzen? Getreide sowie getreidefreie Vertreter dienen vorrangig als Energie- und Kohlenhydratquelle.

     

    Hunde

    Doch wie steht es um die Verdauungsphysiologie unserer Vierbeiner? Der Hund stammt zwar vom Wolf ab, aber die Verdauung des Hundes hat heutzutage nicht mehr viel mit der eines Wolfes gemeinsam. Der Hund ist kein strikter Fleischfresser, sondern gilt als Allesfresser und ist in der Lage Stärke aufzuschließen und zu verdauen. Aus welchen Gründen sollte man auf getreidefreies Futter zurückgreifen?

    Oft wird auf Getreide verzichtet, weil von einer Unverträglichkeit ausgegangen wird. Dabei sollte sichergestellt sein, dass es sich um eine Unverträglichkeit gegen Getreide und nicht gegen eine im Futter enthaltene Proteinquelle handelt. Generell ist gegen eine getreidefreie Ernährung von Hunden jedoch nichts einzuwenden, da die meisten getreidefreien Futtermittel leicht verdaulich sind und dem Hund nicht schaden.

     

    Katzen

    Bei Katzen sieht dies ein wenig anders aus. Katzen sind physiologisch reine Fleischfresser und können die Stärke im Getreide nur schwer verdauen. Eine gesunde Katzenernährung besteht zu zwei Drittel aus Fleisch und zu einem Drittel aus Obst und Gemüse, welches die nötigen Vitamine, Ballaststoffe und Kohlenhydrate liefert. Getreide kann zu einem hohen Anteil den Organismus der Katze belasten und zu schweren Erkrankungen und Übergewicht führen.

     

    Sie sollten darauf achten, dass Sie zum Wohle Ihrer Tiere an deren Physiologie angepasst füttern.

  • Was Sie bei der Augen- und Ohrenpflege beachten sollten

    Augen und Ohren sind wichtige Sinnesorgane Ihres tierischen Begleiters. Deswegen ist es wichtig, dass Sie diese immer gut kontrollieren und pflegen. Um Berührungen und Pflegemaßnahmen so stressfrei wie möglich für Ihr Haustier zu gestalten, ist es sinnvoll diese vom Welpen- und Kittenalter an daran zu gewöhnen. Lassen Sie es zu einer täglichen Routine werden wie das tägliche Füttern und spazieren gehen.

    Wenn Sie die regelmäßige Kontrolle der Ohren durchführen, sollten Sie auf folgendes achten:

    • die Farbe der Haut im Ohr

    • Verunreinigungen

    • Feuchtigkeit

    • Geruch 

    • Fremdkörper (z.B. Grannen, Grashalme, Zecken, Milben)

     

    Bei Hunden mit Knick- und Schlappohren ist die Durchlüftung des Ohres schlechter. Bakterien und Pilze haben durch das dadurch entstehende feuchte und warme Klima einen guten Nährboden für ihr Wachstum. Dies kann vermehrt zu einem Problem werden, wenn Ihr Hund gerne schwimmt und dabei Wasser ins Ohr bekommt. Auch Hunde mit einer starken Behaarung im Außenohr und Hunde, die unter Allergien leiden, sind häufiger von Problemen mit den Ohren betroffen. 

     

    Hinweise auf Erkrankungen des Ohres oder Fremdkörper im Ohr sind: 

    • häufiges Schütteln oder Schiefhalten des Kopfes

    • vermehrtes Kratzen der Ohren 

    • Reiben der Ohren am Boden oder an Gegenständen 

    • Berührungsempfindlichkeit am Ohr 

    • unangenehmer Geruch 

     

    Klare Augen sind ein gutes Zeichen

    Im Normalfall sind am gesunden Auge Ihres vierbeinigen Freundes keine aufwendigen Pflegemaßnahmen nötig. Die Augen sollten klar-glänzend und die Umgebung des Auges sollte sauber sein. Weder ein farblich veränderter Ausfluss noch ein übermäßiger Tränenfluss sollte vorhanden sein.
    Insbesondere bei brachyzephalen Hunderassen kann es aufgrund ihrer Anatomie zu Tränenspuren kommen. Diese Spuren und eventuell entstandene Verfärbungen können mit speziell dafür entwickelten milden Pflegemitteln entfernt werden. Auf keinen Fall sollten für die Entfernung der Verfärbungen Wasserstoffperoxid, Bleichmittel oder ähnliches verwendet werden. 

    Die Hornhaut des Auges ist sehr empfindlich. Deshalb ist ein kompletter Lidschluss, der die Hornhaut und somit das Auge vor äußeren Einflüssen schützt und die Tränenflüssigkeit gleichmäßig verteilt, wichtig. Auch sollte die Hornhaut nicht durch Haare, Wimpern, Zubildungen wie Warzen, Fremdkörper o.ä. gereizt werden. 

     

    Typische Symptome für Erkrankungen an den Augen sind z.B. 

    • trockene Augen 

    • gelblich eitriger oder grüner Ausfluss

    • gerötete Augen bzw. Konjunktiven

    • Zusammenkneifen der Augen

    • Reiben der Augen mit den Pfoten oder an Gegenständen

    • verstärktes Blinzeln 

    • trübe Augenoberfläche 

    Je nach Symptom und / oder Befinden Ihres vierbeinigen Freundes ist es sinnvoll direkt zum Tierarzt zu gehen und die auftretenden Probleme abzuklären.

     

     

     

  • Zum Fressen gern – Wenn Futtermittelallergiker an Gelenkbeschwerden leiden

    Ernährung und Bewegung sind nicht nur beim Mensch zentrale Themen, sondern auch beim Hund. Futtermittelallergien erschweren die Ernährung, insbesondere wenn der Hund weitere Beschwerden wie beispielsweise Gelenkerkrankungen zeigt. Gut, dass es speziell für Futtermittelallergiker die Canosan Kautabletten für Hunde gibt.

    Unter einer Futtermittelallergie zu leiden ist mit einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität des Hundes verbunden - jede Kleinigkeit, die der Hund fressen möchte, muss vom Tierhalter gut überlegt werden. Bereits eine winzige Menge des allergieauslösenden Nahrungsbestandteils hat gravierende Folgen.

    Eine Futtermittelallergie ist eine überschießende Reaktion des Immunsystems auf bestimmte Futterinhaltsstoffe. Aufmerksame Hundehalter erkennen das Hauptsymptom dieser Allergie anhand des Juckreizes bzw. dem unaufhörlichen Kratzen ohne jahreszeitliche Schwankungen. Wird hier nicht eingegriffen, kann es zu massiven Kratzspuren mit Krustenbildung und Haarausfall kommen. Als Folge dieser Hautverletzungen treten dann sekundär bakterielle Hautentzündungen auf. Neben den Auswirkungen auf die Haut, kommt es zudem bei 15% der betroffenen Tiere auch zu Reaktionen an den Darmschleimhäuten, die sich besonders in Durchfall oder zumindest in erhöhtem Kotabsatz (mehr als 3-4mal pro Tag) äußern. Häufig enthält der Kot Schleimbeimengungen.

    Die meisten Futtermittelallergiker reagieren glücklicherweise nur auf einen bestimmten Futterbestandteil. Allergieauslösende Bestandteile im Hundefutter sind vor allem tierische und pflanzliche Proteine (Eiweiße) und Kohlenhydrate. Mit großem Abstand führend sind hierbei Rindfleisch und Milchprodukte. Aber auch andere Nahrungsbestandteile wie z.B. Fisch, Schweine-, Geflügel- oder Lammfleisch, Eier, Getreide- oder Sojaprodukte können Allergieauslöser sein.
    Substanzen wie Farb-, Geschmacks- und Konservierungsstoffe spielen entgegen der weitverbreiteten Meinung als Auslöser von Futtermittelallergien nur eine geringe Rolle.

    Für Futtermittelallergiker mit Gelenkproblemen stehen bereits seit über 10 Jahren die Canosan Kautabletten zur Verfügung. Sie enthalten lediglich inaktivierte Hefe, Gonex® (Extrakt aus der Grünlippmuschel) und hydrolisiertes Pflanzenprotein (Lupinenproteinmehl). Sie sind frei von bekannten Allergenen, wie Weizen, Soja, Gluten und Milchprodukten - und somit hypoallergen.
    Die in der Kautablette enthaltene durch Hitze inaktivierte Hefe zeichnet sich zum einen durch einen hohen Gehalt an Vitamin B aus, zum andern verleiht sie der Kautablette eine für den Hund schmackhafte Note.

    Der wertvolle Bestandteil Gonex® enthält aktives Grünlippmuschel-Extrakt und ist reich an verschiedenen Glykosaminoglykanen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren und besonderen Glykogenkomplexen. Diese fördern den Gelenkstoffwechsel und kommen Knorpel, Sehnen, Bändern und Gelenkkapsel zu Gute.

  • Spielerisch gesund – Vom Spaß und Nutzen des Spiels mit Hunden

    Mit dem Hund ausgelassen zu spielen macht ganz einfach Spaß! Aber nicht nur das - das Spielen besitzt auch einen tieferen Sinn: Es fördert die Beziehung zwischen Hund und Mensch und lastet das Tier körperlich und geistig aus. Daher empfehlen Tierärzte die gezielte Beschäftigung mit dem Hund auch zu therapeutischen Zwecken.

    Spielen kann jeder Hund vom Welpen bis zum Hunde-Senior, vom Dackel bis zur Dogge. Aber jeder Hund ist anders. Mit etwas Geduld finden sich gemeinsame Lieblingsspiele. Die Varianten sind zahlreich: Bewegungsintensive Spiele haben besonders positive Effekte auf den Hundekörper bspw. das Herz-Kreislauf-System und den Bewegungsapparat. Neue Tricks und Denkspiele fordern den Hund  dagegen mental. Und schließlich nehmen alle Spiele Einfluss auf das Verhalten des Hundes und die Beziehung zum Menschen.

    Spielideen

    Spiele für Hund und Mensch:
    Kostenlose Spielideen finden Sie auf www.canosan.de in der "Spieleecke" des Canosan® Tierratgebers.
    Wichtig ist, dass Mensch und Hund dabei Spaß empfinden und das Gefühl von Zufriedenheit und Ausgeglichenheit erleben. Manche Spiele liegen Hunden besonders. Insbesondere Schnüffelspiele sind eine artgerechte Beschäftigung und es macht „hundemüde“: Beim Schnüffeln wird bis zu 300 mal pro Minute geatmet, um Gerüche aufzunehmen – all diese Sinneseindrücke müssen im Gehirn auch verarbeitet werden, was eine anstrengende Kopfarbeit ist. Solche Spiele eigenen sich besonders für körperlich beeinträchtigte Hunde, beispielsweise zur bewegungsärmeren Beschäftigung nach einer Operation. Schnüffelspiele lassen sich übrigens geschickt mit der Futteraufnahme verbinden, indem es beispielsweise in kleinen Portionen versteckt wird.

    Canosan® fördert das Spielverhalten

    Grundlegend für ein unbeschwertes Spiel ist, dass Hund und Mensch einander vertrauen, miteinander kommunizieren und sich als Spielpartner respektieren. Eine weitere wesentliche Voraussetzung ist die Gelenkgesundheit des Hundes. Denn nur, wer sich gut bewegen kann, hat auch Lust, ausgelassen zu spielen. Oder anders: Wenn ein Hund nicht spielen möchte, kann dies an Gelenkbeschwerden liegen. Eine aktuelle Feldstudie1 belegt, dass das Ergänzungsfuttermittel Canosan®hier einen aktiven Beitrag leisten kann. Untersucht wurden 38 Hunde mit einer chronischen Bewegungseinschränkung bzw. Gangbildveränderung durch chronisch-degenerative Gelenkprobleme. Bereits nach vier Wochen sank der Anteil der Hunde, die widerwillig oder überhaupt nicht spielten deutlich. Nach 8-wöchiger Canosan®-Gabe2 erhöhte sich die Anzahl der Hunde mit aktivem Spielverhalten von 37,1 % auf 62,5%.

    Darüber hinaus zeigten die Ergebnisse der Feldstudie eine signifikante Verbesserung im gesamten Bewegungsablauf der Hunde – vom Aufstehen, über Schritt, Trab und Galopp bis zum Hinlegen nach 8 Wochen. Dies überzeugte auch die Tierhalter, von denen 97% bereit waren, die Gabe fortzusetzen.

    Canosan® ist ein Ergänzungsfuttermittel, das speziell für die Förderung der Gelenkgesundheit entwickelt wurde. Sein wertvoller Bestandteil Gonex® enthält aktives Grünlippmuschel-Extrakt aus. Es ist eine einzigartige und umfassende Komposition verschiedener Inhaltsstoffe aus dem Meer: Gonex® ist reich an verschiedenen Glukosaminoglykanen (GAG), besonderen Glykogenkomplexen, mehrfach ungesättigten, Vitaminen und Spurenelementen. Daher stärkt Canosan® die Gelenkstrukturen, fördert die Mikrozirkulation im Gelenk und unterstützt entzündungshemmende Effekte.

    1 VeterinärSPIEGEL 2017, 2: 65-68 Liesner J.
    2 Canosan Pellets 1.300 g

  • Warum frisst Ihr Hund Kot?

    Das Kotfressen bei Hunden, auch Koprophagie genannt, ruft bei uns Menschen einen Anflug von Ekel hervor. Für den Hund hingegen ist Kot, unabhängig davon ob der eigene, der anderer Tiere oder sogar vom Menschen, in keinem Maße eklig. Ganz im Gegenteil, durch die flüchtigen Fettsäuren im Kot, riecht dieser für Hunde sehr attraktiv. Das gelegentliche Kotfressen ist evolutionsbedingt normal und kein Grund zur Sorge.

    Bei Hündinnen, die gerade erst geworfen haben, ist das Fressen des Kotes ihrer Welpen ein ganz normales Verhalten, um das Wurflager sauber zu halten. Auch bei Welpen ist dieses Verhalten nicht besorgniserregend, da diese den Kot zum Aufbau ihrer Darmflora nutzen. 

     

    Doch warum frisst Ihr Hund denn nun den Kot und was kann man dagegen tun?

    Die Ursachen für das Kotfressen können vielfältig sein. Man sollte sich also eingehend darüber Gedanken machen, was die Ursache für das Kotfressen sein könnte. Hat man die Ursache herausgefunden, kann man diese konsequent beseitigen.
    Dabei ist es von Vorteil, wenn der Hund das Kommando „Aus“ beherrscht und sofort Nahrung und Spielzeug freigibt. Dies hilft nicht nur dabei zu verhindern, dass der Hund Kot frisst, sondern ist auch in vielen anderen Situationen hilfreich. Dieses Kommando geht Hand in Hand mit der Klärung, wer in der Beziehung das Alphatier darstellt. Der Hund sollte klar wissen, dass er ohne Erlaubnis kein Kot oder andere Nahrungsmittel anrührt.

    Um Ihrem Hund das Kotfressen abzugewöhnen, können Sie den Kot auch mit scharfen Gewürzen, wie zum Beispiel Cayennepfeffer, bestreuen. Nach einiger Zeit verbindet der Hund das Fressen von Kot mit einem unangenehmen Brennen in der Maulhöhle und unterlässt das Fressen von Kot.
    Doch manchmal sind die Ursachen auch ganz anderer Natur. Hier finden Sie einige Auslöser für das Kotfressen.

     

    1. Hygiene

    Bei der Haltung von Hunden im Zwinger, kann es durch zu hohe Bestände und Hygienemängel bei den Hunden zu Frustration kommen. Der Hund versucht durch das Kotfressen seine Umgebung zu reinigen.

    Es kann helfen den Hundezwinger häufiger zu reinigen und dem Hund keine Möglichkeit mehr zu geben in den „Genuss“ des Kotfressens zu kommen.

     

    2. Stress

    Hunde die häufig alleine gelassen werden und dadurch einen mangelnden Kontakt zum Menschen haben, oder bei denen die Rangordnung innerhalb der Familie nicht geklärt ist, neigen zum Kotfressen. Sie erhoffen sich dadurch mehr Aufmerksamkeit, da das Herrchen oder das Frauchen meist anfängt zu schimpfen, wenn der Hund sich am Kot vergeht. Dies wird dann schnell zu einer schlechten Angewohnheit, um die Aufmerksam auf sich zu ziehen.

    Man sollte den Hund seinem Entwicklungsstatus entsprechend fördern. Viel Bewegung und Beschäftigung mit dem Hund kann die Unart des Kotfressens meist verbessern.

     

    3. Körperliche Belastung

    Hunde, die körperlich stark belastet werden, wie zum Beispiel Schlitten- oder Windhunde, versuchen über das Kotfressen ihren Energieverlust schnell wieder auszugleichen.
    Stellen Sie ihrem Hund nach getaner Arbeit ausreichend Futter zur Energiegewinnung zur Verfügung.

     

    4. Krankheiten

    Meist ist hier der Grund eine Unterfunktion der Bauchspeicheldrüse. Die Bauchspeicheldrüse produziert zu wenige Enzyme, so dass der Körper die Nährstoffe aus dem Futter nicht mehr verwerten kann. Es kann zu Heißhunger bei dem Hund kommen und er sucht sich eine andere Nahrungsquelle zur Energiegewinnung, die dann häufig der für den Hund wohlduftende Kot ist.

    In diesem Fall sollten Sie einmal mit ihrem Hund den Tierarzt aufsuchen. Dieser kann feststellen, ob es sich tatsächlich um eine Bauchspeicheldrüsenunterfunktion handelt. Hat ihr Hund diese Erkrankung, muss diese behandelt werden und die fehlenden Verdauungsenzyme über das Futter zugeführt werden.

     

    5. Wurmbefall

    Durch den Befall mit Würmern werden die Verdauungsvorgänge des Hundes gestört, was ein Auslöser für das Fressen von Kot sein kann. Denken Sie daran Ihren Hund regelmäßig zu entwurmen.

     

    6. Falsches Futter

    Grundsätzlich sollten Sie ausschließlich vollwertiges und hochverdauliches Futter geben, das an die Bedürfnisse, Lebensabschnitte und das Aktivitätslevel Ihres Hundes angepasst ist.
    Bekommt Ihr Hund dennoch über die Nahrung nicht die erforderlichen Nährstoffe, können Sie Nahrungsergänzungsmittel hinzu füttern, wie zum Beispiel das „NoShit gegen Kotfressen“ von Tierarzt24. Dies unterstützt die Darmgesundheit und versorgt den Hund mit Vitamin A und D sowie dem Spurenelement Kobalt.
    Einige chemisch hergestellten Zusatzstoffe in minderwertigem Futter können Kot geschmacklich noch attraktiver für den Hund machen. Augen auf bei der Futterwahl!

     

    7. Revierverhalten

    Manche Hunde haben einen sehr starken Instinkt ihr Revier zu verteidigen. Befindet sich nun Kot von anderen Hunden im eigenen Revier, kann es dazu kommen, dass der Hund den Kot des vermeintlichen Rivalen frisst, um dessen Markierung zu entfernen.

     

    Warum muss man denn nun eigentlich etwas gegen das Kotfressen unternehmen?

    Man sollte das Kotfressen aus hygienischen und gesundheitlichen Aspekten unterbinden. Der Hund kann mit dem Fressen von fremden Kot Würmer und andere Parasiten aufnehmen. Durch das Ausscheiden von Medikamenten über den Kot und das anschließende Fressen dieses Kotes durch Ihren Hund, kann dessen Organismus schwer belasten werden.

     

     

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  • Ein goldener Herbst für Haustiere

    Noch vor wenigen Wochen sprang der Hund in der Sommerhitze freudig in den See, Katzen lagen vermehrt im tiefsten und kühlen Dunkel und unsere anderen Haustiere wurden von uns abgekühlt so gutes ging.

    Inzwischen befinden wir uns im Herbst und unsere Fellträger dekorieren ihre Wohnungen dank dem Fellwechsel mit unzähligen losen Haaren. Eine gute Zeit um den Liebsten mit einer weichen Bürste dabei zu helfen sich von ihrem alten Fell zu befreien.

    Achten Sie bei Ihren Haustieren auch auf Anzeichen von Erkältungen, die bei kaltem Wetter auch Ihren Hund und Ihre Katze erwischen können. Bei Hunden sollten Bäder in der freien Natur so gut es geht vermieden werden, so läßt sich eine Blasenentzündung eher umgehen. Bei kurzhaarigen Hunden kann auch ein Hundemantelhelfen, um diese länger warm zu halten. Auch sollten Sie bei diesem nasskalten Wetter zu Hause immer ein Handtuch bereithalten, um Ihren Hund nach einem Spaziergang zu trocknen.

    Um Infektionen der Atemwege bei Katzen zu vermeiden, empfiehlt es sich, immer einen Zugang zu einem warmen und windgeschützten Bereich zur Verfügung zu stellen, damit sie sich zurückziehen können, wenn sie sich nicht wohl fühlen. Hilfreich ist hier eine Katzenklappe oder ein kleines Häuschen vor der Tür als Alternative.